“Industriearbeitskräfte der Zukunft benötigen theoretisches Wissen gekoppelt mit praktischem Können.”

Ferdinand von Steinbeis

ferdinandvonsteinbeis

Die Arbeit des Steinbeis-Transferzentrums Ost-West-Kooperationen basiert auf folgenden Grundsätzen:

  • Kundenorientierung

Wir richten die Projektarbeit an den Interessen unserer Auftraggeber aus. Ihre Zufriedenheit stellen wir in den Vordergrund unseres Handelns.

  • Kompetenz

Als führende Berater auf dem Gebiet der Ost-West-Kooperationen müssen wir auf unserem Spezialgebiet mehr wissen als unsere Auftraggeber – und mehr als unsere Wettbewerber. Wir wollen, dass Sie sich auf unsere Fähigkeiten verlassen können.

  • Machbarkeit
    Die von uns erarbeiteten Konzepte und Lösungen sind praxisorientiert. Die Realisierbarkeit ist entscheidend für den Erfolg des Projekts.
  • Vertraulichkeit
    Bei der Durchführung von Projekten gilt für uns absolute Diskretion und Vertraulichkeit. An Dritte geben wir nur Informationen weiter, die von unseren Auftraggebern freigegeben sind.

Principles of implementing a technology transfer model in Romania:

  1. Use of existing R&D infrastructure
  2. Benefit for the customer
  3. The interface state – economy
  4. Availability
  5. Adaptability
  6. Holistic approach
  7. Decentralization and flat hierarchy
  8. Simple organization
  9. Internationalization
  10. Financial independence

Ferdinand von Steinbeis
Vater der dualen Ausbildung | Pionier im Technologietransfer | 1807 - 1893

Tradition

Ferdinand von Steinbeis gilt posthum als Vater der gewerblichen Ausbildung in Württemberg. Er gründete im ganzen Land Gewerbeschulen, so beispielsweise die Webschulen in Blaubeuren (1852) und in Reutlingen (1855). Steinbeis plädierte stets für eine doppelseitige Ausbildung. Erst in der Verbindung von theoretischem wissen und praktischem Können sah er das Ausbildungsziel qualifizierter Industriearbeitskräfte der Zukunft. Als Leiter der Zentralstelle für Handel und Gewerbe entwickelte Steinbeis schon Mitte des 19. Jahrhunderts Konzepte für den lange nach seiner Zeit umgesetzten praxisorientierten Technologietransfer.

Geschichte

1842 übernimmt er die Stelle des Generaldirektors in den Eisenwerken der Familie Stumm in Neunkirchen. In dieser Zeit fördert Steinbeis auch die Ausbildung des ihm unterstellten Personals. Um der ständigen Gefahr der Abwanderung gut ausgebildeter Arbeitskräfte entgegenzuwirken, beschäftigt er sich mit der Einführung einer sozialen Fürsorge des Werks: Dazu zählen eine Hilfskasse für bedürftige Mitarbeiter, eine Invalidenkasse für arbeitsunfähige Gesellen, ein Werksarzt, eine Werksküche und die finanzielle Unterstützung beim Erwerb von Eigenheimen.

1848 wird die “Zentralstelle für Gewerbe und Handel” gegründet, die sich der Gewerbeförderung widmen soll und Steinbeis wird zum Technischen Rat der Zentralstelle: Ihm wird der Titel und Rang eines Regierungsrates verliehen. 1855 wird er dort Direktor, später Präsident. 1878 wird er von der gesamten Abgeordnetenkammer aufs schärfste verurteilt, weil er sich gegen die Einführung von Schutzzöllen wandte. Daraufhin zieht er sich nach und nach von sämtlichen öffentlichen Aufgaben zurück. Im Juli 1880 wird sein Pensionierungsgesuch genehmigt. Ferdinand von Steinbeis stirbt am 7. Februar 1893 in Leipzig und wird in Ulm begraben.