Steinbeis auf Rumäniens führender Messe für Umwelt- und Energietechnologien

Green Energy Expo & Romenvirotec 2026

Bukarest, 03.-05.03.2026

Auf der Green Energy Expo & ROMENVIROTEC 2026 in Bukarest wurde vom Steinbeis-Donau-Zentrum das ReBORN-Projekt vorgestellt, um innovative Ansätze für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und gezielt mit potenziellen Partnern aus Industrie, Forschung und öffentlichem Sektor in den Dialog zu treten.

Im Fokus standen Baustofflösungen auf Basis natürlicher, lokal verfügbarer Materialien wie Schilf und Hanf sowie deren Einsatz in der Baupraxis. Ziel ist es, diese Ansätze nicht nur technologisch weiterzuentwickeln, sondern in konkrete Anwendungen und Märkte zu überführen.

Die Messe bot dafür den geeigneten Rahmen: Als eine der führenden Plattformen für erneuerbare Energien und Umwelttechnologien in Südosteuropa ermöglicht sie den direkten Austausch zu Marktanforderungen, regulatorischen Entwicklungen und internationalen Kooperationsmöglichkeiten.

Führende Plattform für grüne Technologien in Südosteuropa

Die Green Energy Expo & ROMENVIROTEC fand vom 3. bis 5. März 2026 im Romexpo Exhibition Centre in Bukarest statt und brachte Unternehmen, Forschungseinrichtungen, öffentliche Akteure und Investoren zusammen, die an Lösungen für die grüne Transformation arbeiten.

Mit über 250 Unternehmen aus 22 Ländern und mehr als 750 vertretenen Marken zählt die Veranstaltung zu den wichtigsten Plattformen der Region in den Bereichen erneuerbare Energien, Umwelttechnologien, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie nachhaltige Stadtentwicklung.

Das große Interesse der Fachbesucher zeigte deutlich: Gesucht werden Lösungen, die technologische Innovation mit konkreter Umsetzbarkeit und wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbinden.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein hochkarätiges Konferenzprogramm – darunter der Green Energy Summit, die Circular Economy Conference und das International Environment Forum – mit Fokus auf Energiesysteme, Smart Cities und nachhaltige Infrastruktur.

ReBORN am Messestand: Austausch zu konkreten Anwendungen

Das ReBORN-Projekt wurde am Stand des Danube Delta National Institute for Research and Development (DDNI) präsentiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern stellte das Steinbeis Danube Center seinen Ansatz vor und diskutierte mit Fachbesuchern konkrete Einsatzmöglichkeiten im Bauwesen.

Im Mittelpunkt standen Lösungen zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks von Gebäuden durch den Einsatz natürlicher Baustoffe. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere lokal verfügbare Materialien wie Schilf und Hanf ein erhebliches Potenzial für nachhaltige Baukonzepte bieten.

Die Gespräche machten zugleich deutlich, dass der Markt zunehmend nach Lösungen verlangt, die nicht nur technologisch überzeugend sind, sondern sich in bestehende Bauprozesse integrieren lassen und wirtschaftlich tragfähig sind.

Die Messe bot darüber hinaus die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Rumänien, Kroatien und Deutschland zu vertiefen und neue Anwendungsfelder für nachhaltige Baustofflösungen zu identifizieren.

Der Stand entwickelte sich zu einem zentralen Treffpunkt für den Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Forschung und bildete die Grundlage für weitere Kooperationsansätze.

Fachlicher Dialog durch ein erfahrenes Expertenteam

Der Messeauftritt wurde von einem interdisziplinären Projektteam aus Forschung und Technologietransfer getragen, das den direkten Austausch mit Fachbesuchern aktiv gestaltete und konkrete Anwendungsfragen diskutierte.

Zu den zentralen Ansprechpartnern gehörten Horia Petran (URBAN-INCERC und Präsident des pRO-nZEB Clusters), der seine Expertise im Bereich energieeffizienter Gebäude einbrachte, Roxana Boboruta (Steinbeis Danube Center), verantwortlich für Stakeholder-Einbindung und Projektumsetzung, sowie Edward Bratfanof, Matei Simionov und Bogdan Gheorghe vom Danube Delta National Institute for Research and Development (DDNI).

Die Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und Erfahrung im Technologietransfer ermöglichte fundierte Gespräche zu nachhaltigen Baustoffen, energieeffizienten Gebäuden und konkreten Umsetzungsperspektiven.

Der Messestand fungierte dabei als offene Plattform für den fachlichen Austausch und die Anbahnung neuer Partnerschaften.

ReBORN: Marktorientierte Entwicklung nachhaltiger Baukonzepte

Das durch die European Climate Initiative (EUKI) geförderte ReBORN-Projekt verfolgt das Ziel, klimaneutrale Bauweisen zu stärken und den Einsatz natürlicher, lokal verfügbarer Materialien systematisch voranzutreiben.

Im Zentrum steht die Verbindung von Forschung, Kapazitätsaufbau und internationaler Zusammenarbeit mit einem klaren Fokus auf Umsetzung. Ziel ist es, innovative Materialien und Baukonzepte unter realen Marktbedingungen zu erproben und in die Baupraxis zu überführen.

Damit unterstützt das Projekt den Übergang von Nearly Zero Energy Buildings (nZEB) zu Zero Emission Buildings (ZEB) und adressiert einen Markt, der durch steigende Anforderungen an Energieeffizienz und regulatorische Vorgaben stark an Dynamik gewinnt.

EUKI ist ein Förderinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unterstützt gezielt grenzüberschreitende Projekte zur Erreichung der europäischen Klimaziele.

Konferenzen als Impulsgeber für Kooperation und Umsetzung

INeben der Ausstellung bot die Green Energy Expo & ROMENVIROTEC 2026 ein umfassendes Konferenzprogramm, das zentrale Themen wie Energiewende, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Infrastruktur und urbane Entwicklung adressierte.

Die Veranstaltung brachte Technologieanbieter, politische Entscheidungsträger, Kommunen, Investoren und Forschungseinrichtungen zusammen und schuf damit ein Umfeld, in dem neue Partnerschaften und konkrete Projektansätze entstehen konnten.

Die Eröffnung der Messe unterstrich die strategische Bedeutung der grünen Transformation und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor.

Zu den Rednern zählten unter anderem

  • Diana Buzoianu, Umweltministerin
  • Cristian Bușoi, Staatssekretär im Energieministerium
  • Paul Moldovan, Bürgermeister von Sektor 6, Bukarst
  • Bogdan Badea, CEO Hidroelectrica

In ihren Beiträgen wurde die Dringlichkeit des Übergangs zu einer nachhaltigen und zirkulären Wirtschaft betont. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass Plattformen wie diese Messe eine zentrale Rolle spielen, um Innovationen in konkrete Anwendungen und Projekte zu überführen.

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